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Motorschaden bei Comeback mit Hiroki Arai in Italien

Hiroki Arai / Jürgen Heigl - FIA ERC Rally di Roma 2021 - Stohl Racing - Ford Fiesta Rally2

Das Comeback von Hiroki Arai beim EM Lauf der Rally di Roma verlief nach dem Wirbelbruch beim WM Lauf in Kroatien vielversprechend, endete jedoch mit einem neuerlichen Gebrechen.

 

Der Plan war Hiroki nach seinem gebrochenen  Wirbel schnellst möglich wieder in das Auto zu setzen, um schnellmöglich den Speed wieder zu finden. Als bestens geeignet schien die Rally di Roma, da wir diese bereits aus dem Jahr 2019 kannten und gleichzeitig auch Yokohama seine Europazentrale in Italien hat.

 

Yokohama ist immer noch an einer Rückkehr in den internationalen Rallyesport interessiert und daher wurde Hiroki wieder als Testfahrer für die neuen Reifen ausgewählt. Wie der Testplan jetzt nach dem EM Lauf in Italien weitergeht ist noch nicht klar, aber dass die Reifen großes Potential haben steht fest und Hiroki wird gemeinsam mit den Entscheidungsträgern in Japan versuchen, ein weiteres Programm für das restliche Jahr auf die Beine zu stellen.

 

Vorbereitet haben wir uns auf die Rally mit einem Test am Dienstag, wo wir uns sofort wieder wohl gefühlt haben und auch Hiroki hat trotz Beckengurt, den er immer noch braucht, keine Beschwerden beim schnellen fahren.

Mit der positiven Stimmung starteten wir in die Rallye und befanden uns nach dem ersten Tag am 29. Platz im Gesamtklassement. Das sieht nicht wirklich gut aus, jedoch muss man wissen, dass bei der Veranstaltung die Creme de la Creme des Rallyesports auf Asphalt in Europa am Start war. Wir konnten uns von zu Beginn knapp 3 Sekungen Rückstand am Kilometer bis auf 1,6 am Abend vorarbeiten.

 

Diese Steigerung wollten wir am zweiten Tag fortsetzen, wurden jedoch bereits auf der zweiten Sonderprüfung von einem technischen Defekt am Motor bzw. vermutlich ein kaputtes Steuergerät eingebremst. Schlussendlich hat das Problem zu einem Motorschaden geführt, der uns komplett zum Stillstand brachte.

 

Natürlicht nicht das Ergebnis das wir uns vorgestellt haben und wir wollten noch mehr Daten für Yokohama sammeln, aber gegen die Technik können wir wenig machen. Wie es nun weitergeht weiß ich noch nicht, freue mich jedoch schon wieder auf das nächste Event mit meinem Freund aus Japan.